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Die Stimme erheben

Written by Lololomay

 

Singen und Musik machen ist eines der schwierigsten Herausforderungen in einer Welt wo man von klein auf beigebracht bekommt sich still und unauffällig zu verhalten.

Nur so geht es, dass viele Menschen auf engsten Raum in Schachtel Wohnungen zusammengepfercht werden können, oder dass viele Menschen wie Sklaven zusammengepfercht werden und arbeiten bzw. funktionieren.

Im Kindergarten ist es ja noch süß zur Unterhaltung bei Festen.

In der Schule wird es durch das Leistung System mit Noten und Bewertung in gut und schlecht …gründlich weg erzogen. Nur noch die ganz guten dürfen dann noch zur Massen Unterhaltung und Massen Beruhigung nach allgemeinen Maßstäben Musik machen, dass was halt gut ist…

Ja und wehe einer traut sich dann doch mal seine Stimme zu erheben und von seinem Grundrecht zu musizieren Gebrauch zu machen, der muss kann mit viel wieder stand rechnen. Wenn nicht von bewertenden Nachbarn und Bekannte oder gar Verwandte,

dann von den inneren Stimmen, die einen ständig daran erinnern das irgendjemand könnte sich beschweren, sich gestört fühlen oder nicht gut finden.

Die unerklärliche Angst sitzt einem sprichwörtlich im Nacken, die Angst

sich zu zeigen und sich bloßzustellen.

Singen ist fast schlimmer als sich auszuziehen. Nacktheit sieht man heutzutage ja eh an jeder Ecke. Und hat seinen Zauber fast verloren.

Doch mit dem Singen und Musizieren kehrt man doch sein Innerstes nach außen zeigt Gefühle.

Es ist irgendwie doch was sehr Intimes, dass auf viel Gelächter und Gespötte treffen könnte.

Wo gibt es schon Raum zu leben sich auszuleben, da wo viele Menschen auf engen Raum leben und wo man dennoch einsam ist. Freiraum zu Entfaltung muss man sich dann nehme ohne Rücksicht auf andere die sich dann auf den Slips getreten fühlen oder erinnert an die eigene innere Unfreiheit.

Man muss es dann einfach machen und jeden Tag gegen wiederstände ankämpfen innen wie außen. und das macht nicht immer Spaß. Am besten wäre dann nicht kämpfen, sondern einfach machen, und alle Gefühle und Ängste sein lassen.

Das ist unser innerstes Grundbedürfnis zu Singen und zu Musizieren.

Wenn das nicht geht was ist das Leben dann wert.

Und erst, wenn ohne Angst Musik machen kann, dann ist es erfüllend und macht glücklich. Sonst gleicht man einem Sklaven ohne Stimme

Egal mit oder ohne Geld es ist schon ein Erfolg es zu leben.

Wenn nicht heißt es nur noch flüchten in den Traum mit Musik aus der Konserve von Menschen die es tun und es wohl geschafft haben, sich trauen die Stimme zu erheben. Das Bild der gelebten Freiheit auch wenn heute nicht alles echt ist und viel kommerziell und Schein ist.

Aber auch solche haben mal so angefangen irgendwie und nicht jeder hatte Eltern die den Schutzraum zur Entwicklung bieten konnten.

Ja erst wird auf sie gespottet und sie werden ausgelacht und später wird ihnen nach gejubelt und werden auf ein Bordest gestellt, als die die es geschafft haben und es leben. Eine Erinnerung daran was möglich ist.

Aber bis dahin ist ein weiter weg der sich aber zu gehen lohnt zu oder so.

Jedes Mal, wenn man für sich mal geschafft hat zu singen ist es als ob die Seele Atmen kann.

About the author

Lololomay

Ich bin Musikerin und Sängerin ,Musiklehrerin.
Künstlerin , Lebenskünstlern das bin ich.

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