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Ein verrücktes Gleichnis

Written by Lololomay


Neulich hat mir jemand eine Geschichte ein Gleichnis erzählt vom Den Regenwürmern und den Raupen die zu Schmetterlingen werden.Da geht es darum das die Regenwürmer den Raupen nicht glauben, dass sie sich eines Tages

Verwandeln und zu Schmetterlingen werden und fliegen können.Und dass man sich nicht beirren lassen sollte den Eine Raupe weiß mehr.Auch wenn ich weiß, dass eine Art Metapher war die mir sagen sollte, dass ich an mich glauben sollte an meine Träume, dass sie irgendwann wahr werden, dass ich sie leben kann fiel mir was anderes dazu ein. Da wollte mich jemand gut gemeint motivieren.

Aber da kam der Pessimist in mir in die Quere und meinte, dass der Vergleich hingt und es so wäre als ob man Birnen und Äpfel vergleichen würde.

Ich dachte warum muss ein Regenwurm sich ständig abmühen fliegen zu können und verzweifeln und krank daran werden.Ich dachte mir die größte Chance zur Heilung hätte der Regenwurm durch das er erkennt und akzeptiert, dass er ein Regenwurm ist und nie dazu bestimmt sein wird fliegen zu können.Da kann er sich noch so sehr bemühen.

Vielleicht liegt da gerade die Chance, zu akzeptieren was man ist und zu erkennen das für eine Bestimmung man hat nie wie die anderen.

Der Regenwurm ist dazu bestimmt durchs dunkle Erdreich zu ziehen und auch das hat einen Grund und er erschafft auch Grundlagen neues Leben in dem Abfall und totes zeug zu wertvollen Humus verwandelt…er schafft die Grundlage -Erde für Leben. Und ist behilflich damit zum Beispiel, dass Raupen wachsen, gedeihen und eines Tages als Schmetterling fliegen können. Ein Regenwurm ist ein Prozesshelfer für andere ohne jemals selbst in den Genuss zu kommen fliegen zu können.

Ich weiß nicht warum mir das so einfiel. Aber es war eine Phase wo ich recht verzweifelt war, voller Zweifel und dachte warum kann nicht jeder so sein wie er ist.

Manche können halt nicht mortz was verwirklichen und leisten und sind schon froh überhaupt am Leben zu sein, und überhaupt zu überleben. Sie wollen nur sein, einfach sein und in Ruhe gelassen werden. Warum muss man Menschen immer schupsen helfen und zwingen, warum muss man—und wer sagt das was wir müssen und wer hat das Recht dazu.

In unserer Leistungsgesellschafft muss man immer was schaffen sich verwirklichen, Karriere machen usw. Geht unser Leben nur mit Zwang, das Leben der Menschen während alle anderen Wesen einfach sein dürfen ‚?Manche wollen oder können es nicht oder brauchen es gar nicht, weil sie so wie sie sind schon fertig und perfekt sind selbst wenn es in unseren Augen nicht so aussieht, da zählt nur noch das sein.

Warum kann man Menschen nicht einfach lassen sowie sie sind. ihnen helfen zu finden was sie wirklich sind—dann würde vieles leichter und Menschen könnten aus sich schöpfen und der Welt das geben wozu sie geschaffen sind. Jeder hat was zu geben auf seine Art.

Mir hat das geholfen mich mit dem Anzunehmen, dass ich so bin wie ich bin – manchmal nicht gut drauf und vielleicht jemand der nicht viel schafft und auf die Reihe bekommt.

Vielleicht ist das die einzige Möglichkeit überhaupt was zu schaffen in dem man erstmal den Istzustand akzeptiert und dann geht’s oft- verrückterweise wenn es nicht mehr sein müsste, wenn man es nicht mehr braucht, wenn es kein Zwang mehr gibt.

Wenn es Ok ist wie es ist, dann witziger weise geht der Weg weiter.

Einfach nur jemand ist, nur sein will, ohne mich rechtfertigen zu müssen.

In erster Linie tut man alles für sich, wenn es vom Herzen kommt, wird es früh oder später auch immer für andere und ein Geschenk für die Welt sein. Das eine ohne das andere geht nicht.

Seit ich das mal erkannt hat fließt es auf einmal.

Und als Mensch hat man ja beide Möglichkeiten. Zu leben wie ein Regenwurm der durch das dunkle im Leben zieht und es zu fruchtbaren verwandelt. Oder auch wie eine Raupe die eines Tages zu Schmetterling wird und fliegt. Wir können beides in einem sein und diese beiden bedingen einander. Das Leben spiegelt uns die Möglichkeiten und wir haben sie alle.

Diese Erkenntnis hilft mit zu vertrauen, dass alles in Ordnung ist und ich so sein kann wie ich bin und wenn ich so bin dann fliest alles wie es sein soll, mal als Regenwurm, mal als Raupe oder als Schmetterling.

Da waren meine Erkenntnisse doch nicht so pessimistisch wie ich erst dachte.

 

 

 

 

About the author

Lololomay

Ich bin Musikerin und Sängerin ,Musiklehrerin.
Künstlerin , Lebenskünstlern das bin ich.

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